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    Warnmeldungen vor Tricks, Gaunereien, Straftätern

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E-Mails aus Nigeria

Weitere Infos dazu:

NIGERIA CONNECTION

 

 

 Bern (sda) Nigerianische Betrügerbanden treiben sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz vermehrt ihr Unwesen. Das Schweizer Bundesamt für Polizei (BAP) hat jetzt vor dubiosen Briefen und E-Mails gewarnt, mit denen Firmen, Institutionen und Privatpersonen zweifelhafte Angebote gemacht werden. Das Bundesamt rät dringend davon ab, auf diese Schreiben zu antworten. Die Briefe sollten vernichtet und entsprechende Mails sollten gelöscht werden. Eine Antwort sollte nicht einmal im Sinne einer Absage gegeben werden, schreibt das Bundesamt in einer Mitteilung. Die Täter kämen sonst in den Besitz von Originalunterschriften, Geschäftspapier, Telefonnummern oder Bankverbindungen, die zu betrügerischen Zwecken verwendet werden könnten. Platzierung "riesiger Geldsummen" auf privaten Konten Die seit mehr als zehn Jahren bekannten kriminellen Aktivitäten der so genannten "Nigeria-Connection" haben in den letzten Monaten wieder zugenommen. Die Briefe und Mails werden in Hunderten von Kopien weltweit verschickt. 

Die Vorgehensweise der Betrüger ist immer ähnlich: Die Verfasser der Briefe und Mails geben sich als Repräsentanten von Banken, staatlichen, kirchlichen oder sozialen Institutionen aus und bitten den Adressaten, sein Konto zur Verfügung zu stellen. Auf diesem sollen vorübergehend riesige Geldsummen platziert werden. Als Entschädigung wird den Angeschriebenen eine Prämie von 15 bis 35 Prozent des gesamten Anlagebetrags versprochen. Eine weitere Spielart der Betrügereien: Bestellungen von Mustersendungen mittels gefälschter Schecks. Schadenssumme weltweit: 40 Millionen Dollar Solche Schreiben kommen zwar mehrheitlich aus Nigeria, Ghana, Kongo und Südafrika; sie können aber auch aus der Elfenbeinküste, Benin, Togo, den USA oder einem europäischen Land verschickt worden sein. 

Die Betrügerbanden verfügen über ein gut organisiertes, weltweites Verbindungsnetz, das auf Scheinfirmen und Scheinbehörden basiert. Weltweit beträgt die jährliche Schadenssumme über 40 Millionen Dollar. Wer neue Geschäftsbeziehungen mit nigerianischen Partnern eingehen will, könne bei seiner Bank, bei der Schweizerischen Zentrale für Handelsförderung oder bei der Schweizer Botschaft in Lagos Erkundigungen einholen, rät das Bundesamt.

 

Abzocke per SMS

Die niedersächsische Verbraucherzentrale in Hannover warnt vor der Zunahme verbotener Werbung per Handy. Immer häufiger würden Verbraucher Kurzmitteilungen auf die Mobilfunktelefone bekommen, die nicht eindeutig als Werbung gekennzeichnet seien. Dabei würden Telefonbesitzer aufgefordert, Service-Nummern anzurufen, die sich dann als Kostenfalle entpuppten. «Oftmals ist gar nicht zu erkennen, dass es sich um 0190er Nummer handelt», sagte Verbraucherberaterin Alexandra Kunze heute in Hannover.

 In wenigen Minuten würden die Telefonkosten so unbemerkt auf mehrere hundert Mark schnellen. Kurzmitteilungen, in denen zum Beispiel für telefonische Tarif-Vergleiche oder Sex-Hotlines geworben wird, werden oft mit der deutschen Vorwahl 0049 angegeben. So bleibe der Telefon-Benutzer über die Tarifart der Rufnummer im Unklaren. Zudem sage die Werbung nichts über die exakten Kosten aus. Dies sei rechtswidrig, denn der Minutenpreis müsse bei Sondernummern immer angeben werden.

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