i110.de - das Sicherheitsportal
i110.de - das Sicherheitsportal

i110.de - das Sicherheitsportal 

Vor

1 Seite vor

Zurück

1 Seite zurück

Schliessen

Seite schliessen

 

 

 

 eine Seite zurück

Junk Mail, SPAM, Phishing und anderer Emailmüll

Junkmail, also Emailschrott (bekannt auch als Spam), ist eine Geissel des Internets... Jeder kennt sie, jeder ist davon betroffen. An manchen Tagen landen dutzende oder gar hunderte solcher unverlangten Emailmitteilungen in der Inbox, stehlen Zeit, Serverplatz und verlangsamen den Internetverkehr erheblich. Zwar sind auch vermutlich 75% der regulären Emails, die verschickt werden, absolut überflüssig und völlig belanglos, aber der Werbemüll ist extrem lästig. Besonders gefährlich dabei sind natürlich Virenmails, "Phishing" und diverse Betrugsangebote.

Wie vermeidet man solchen Emailschrott? Dazu hier einige Tipps:

1.  Öffnen Sie keine Emails, deren Absender Sie nicht kennen oder die Sie nicht erwarten, nicht verlangt haben - die Spam-Versender nutzen Software, die erkennt, ob eine Mail geöffnet wurde. Viele Versender schicken zunächst unsinnige, teilweise sogar leere Emails, nur um festzustellen, ob eine Emailadresse noch aktiv ist. Mit dem Öffnen der Email HELFEN Sie deshalb diesen Versendern noch.

2. Antworten Sie niemals auf Spam - wenn Sie auf solche Mails antworten, bestätigen Sie ebenso Ihre Adresse und zudem motivieren geöffnete Email die Versender, solche Spammails weiterhin zu versenden. Eine geöffnete und BEANTWORTETE Email macht Ihre Adresse zu einer "Premium-Adresse", die WEITERVERKAUFT wird. Sie werden dann eine Flut weiterer Spammails bekommen.

3. Schreiben Sie auch nicht mit einer Reklamation oder Beschwerde an die Versender zurück - auch DIES gilt für den Versender als Motivation Ihnen weiterhin Emails zu senden. Beschwerden, Drohungen usw. führen ohnehin fast niemals zu irgendeinem Erfolg. Die Werbemüllversender wechseln fast täglich die Absender, die Server usw. und zudem werden meist ausländische Server benutzt über Firmen, denen nicht wirklich beizukommen ist. Kaum eine der Klagen gegen solche professionellen Versender hat zu Erfolgen geführt. Zudem qualifizieren Sie eben Ihre Email so als Premium-Adresse, die teuer weiterverkauft wird, und dann beginnen statt 1 künftig 10 Versender Ihnen Werbemails zu senden...

4. Besonders wichtig: ÖFFNEN SIE NIEMALS ANHÄNGE von Emails, deren Absender nicht kennen oder von dem Sie keinen Mailanhang verlangt haben - oft täuschen Virenversender einen Dokument oder Bildanhang vor, die Dateiendung wird oft so lang formuliert, dass die volle Endung nicht sofort angezeigt wird. Kontrollieren Sie IMMER zuerst die korrekte Endung des Anhangs. Alle Dateien mit .zip, .pif. bat, .exe usw.  als LETZTE Stelle des Dateinamens sind GEFÄHRLICH - es wird oft eine lange Dateibezeichnung  mit einer Endung wie *.jpeg.pif  oder *.doc.zip  usw. benutzt, um Sie zu täuschen.

5. Benutzen Sie den Menschenverstand - Emails auf Englisch, Mails von Leuten die Sie nicht kennen, mit sinnlosen Absendern wie "agafaagcrtrtcropkj@hotmail.hu" etc. oder Emails von Personen, die Sie zwar kennen, die Sie aber nicht wie gewohnt korrekt mit Namen ansprechen, sind meistens Spammails oder Virenmails. Die Überschriften sollen Sie verlocken, die Mails zu öffnen. Lassen Sie sich einfach nicht manipulieren. Die Versender bauen darauf, dass heute alles "schnell, schnell" und hektisch und ohne Nachdenken abläuft (leider IST das ja oft so). ÄNDERN Sie diese falsche Angewohnheit und benutzen Sie wieder häufiger den klugen Menschenverstand... die meisten Virenbefälle gibt es nur deshalb, weil die Leute einfach nicht mehr nachdenken.

6. Vorsicht vor "hochinteressanten" Betreffzeilen - Grosschrift in der Überschrift, "Hilferufe", tollste Angebote, unklare Betreffzeilen oder lange Betreffs mit "....." als Endung, die berühmten Betreffs wie "I love you!" (der weltbekannte Virus wurde so verschickt, man sieht wie WENIG Leute wirklich noch nachdenken), "ref-nummer09937477" und ähnliches, oder Warnungen wie "Ihr Konto wird gesperrt" etc. sind häufige Betreffs von Spam/Virenversendern. Ein beliebter Tricks ist auch den Betreff so zu formulieren, als handele es sich um eine Antwort auf Ihre Mail, etwa "Re.: Mein Konto" oder "Fw. Bestellung" oder "Re.: Zahlung kann nicht storniert werden" usw.  Denken Sie nach! Haben Sie jemals mit dem Absender Kontakt gehabt? Haben Sie jemals unter dem Betreff eine Mail gesendet? Lesen Sie noch mal Punkt 5.

7. Phishing - Fischen im Trüben nach Log-in-Informationen und Kundendaten  -  nicht mehr neu, aber immer öfter. Unter Banknamen als angebliche Absender (auch PayPal, eBay und ähnliche bekannte Sites, bei denen es um Geldtransfer oder Online-Kauf usw. geht) werden Sie angeschrieben, dass angebliche Sicherheitsupdates oder irgendwelche Kontoprobleme es nötig machen, dass Sie sich sofort auf Ihrem Konto einloggen.... dazu sollen Sie bestimmte Links für ein Log-In benutzen. NIEMALS, noch mal: NIEMALS folgen Sie solchen Aufforderungen!  Keine Bank der Welt benutzt Emails für solche Dinge!  Echte Banken (Sie wissen das eigentlich auch! Lesen Sie noch mal Punkt 5....) schicken Ihnen PINS; TANS usw. immer per spezieller Briefpost. Loggen Sie NIEMALS auf Grund solcher Email ein. Kontaktieren Sie Ihren Bankberater. Erfragen Sie PERSÖNLICH und am besten per Telefon, ob es wirklich ein Problem gibt. Hinweis:  falsche Mails sprechen Sie fast nie mit Namen an. Auch daran erkennen Sie gleich, dass es ein Betrug ist. Die echte Bank kennt Sie und würde Ihnen keine anonyme Serienmail senden. Zudem fragen Sie sich auch: kennt Ihre Bank überhaupt DIESE Emailadresse, an die Ihnen die Mail geschickt wurde? Diese Gauner wollen Sie anstiften, Ihre Daten einzugeben und abzusenden, so dass diese Betrüger dann mit Ihren Daten Ihr Konto plündern können!

8. Reagieren Sie nicht auf tolle Geschäftsangebote, dubiose Jobangebote usw. Lesen Sie dazu auch die Hinweise zur Nigeria-Connection. Und noch mal: KAUFEN SIE NICHT bei Versendern von Spam. Oder WENN Sie doch kaufen, beschweren Sie sich nicht mehr über Werbemüll, denn SIE SELBST sind dann der Grund, warum hunderte Versender Ihnen Mails senden, denn nichts macht das attraktitiver, als Mailadressen von KÄUFERN, LESERN oder Personen, die sich über Werbung beschweren - denn dies sind genau die Attribute, die Spamversender wollen!

9. GANZ WICHTIG: benutzen Sie IMMER und STÄNDIG ein aktuelles Virenschutzprogramm mit einem ständigen Update sowie ebenfalls eine aktuelle Firewall. Kontrollieren Sie mit dem Virenschutzprogramm einmal pro Woche Ihren Computer. Ratsam sind ferner Programme um Adware, Trojaner und "Würmer" aufzuspüren und zu vernichten. NORTON Software ist empfehlenswert.

10. Wenn Sie eine sichere und geschützte Mailadresse wünschen, so benutzen Sie zB. eine Yahoo-Emailadresse (kostenfrei) und richten Sie eine "Green List" ein, so erhalten Sie NUR noch Mails von Absendern, die Sie freigeschaltet haben; alternativ bietet "Spamgourmet" auch sichere Mailoptionen an. So schützen Sie sich wirkungsvoll und können SPAM getrost wieder vergessen.

Feedback-Formular  reqestor.gif (927 bytes)
Emailkontakt  contact1q.gif (924 bytes)

 

Crav Maga Medechuv - Israeli Self Defense System

© 2002-06, EUBSA BV , Inc. - Alle Rechte vorbehalten - Alle Angaben ohne Gewähr